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Growbeleuchtung kaufen: Auf welche Werte und Eigenschaften kommt es wirklich an?

Beim Kauf einer Growlampe begegnen dir viele technische Angaben: Watt, PPF, PPFD, µmol/J, Lumen, Kelvin, Spektrum, Ausleuchtungsfläche oder Lebensdauer. Nicht alle Werte sind für die Kaufentscheidung gleich wichtig.

Gerade bei LED-Growlampen reicht es nicht aus, nur auf die Wattzahl zu schauen. Entscheidend ist vor allem, wie viel nutzbares Pflanzenlicht die Lampe erzeugt, wie effizient sie arbeitet und wie gleichmäßig sie die Fläche ausleuchtet.

Die wichtigsten Eigenschaften einer Growlampe im Überblick

Attribut Bedeutung Wichtigkeit beim Kauf
Leistungsaufnahme tatsächlicher Stromverbrauch in Watt Sehr wichtig
PPF gesamte erzeugte Menge an Pflanzenlicht Sehr wichtig
PPFD / PPFD-Map Lichtmenge, die auf der Fläche ankommt Sehr wichtig
Effizienz Pflanzenlicht pro eingesetzter Energie in µmol/J Sehr wichtig
Ausleuchtungsfläche sinnvoll beleuchtbare Fläche Sehr wichtig
Dimmbarkeit Leistung lässt sich anpassen Wichtig
Lichtspektrum Verteilung der verschiedenen Wellenlängen Wichtig
Farbtemperatur Lichtfarbe in Kelvin Wichtig
Bauform und Abmessungen beeinflusst Ausleuchtung und Platzbedarf Wichtig
Wärmeentwicklung beeinflusst Temperatur und Klimatisierung Wichtig
Lebensdauer erwartete Betriebsdauer der LEDs Wichtig
Schutzklasse Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit Wichtig
Nennlichtstrom sichtbare Helligkeit in Lumen Wichtig
verbaute LEDs Hersteller und Typ der LED-Chips Wichtig

Leistungsaufnahme: Wie viel Strom verbraucht die Lampe?

Die Leistungsaufnahme wird in Watt (W) angegeben und beschreibt, wie viel elektrische Leistung eine Lampe benötigt.

Eine Growlampe mit einer Leistungsaufnahme von:

300 Watt

verbraucht bei voller Leistung 0,3 Kilowattstunden Strom, wenn sie eine Stunde läuft.

Die Leistungsaufnahme ist wichtig für:

  • Stromkosten
  • Wärmeentwicklung
  • Dimensionierung des Setups
  • Vergleich unterschiedlich großer Lampen

Allerdings sagt die Wattzahl alleine noch nicht, wie viel nutzbares Pflanzenlicht erzeugt wird.

Zwei Lampen mit jeweils 300 Watt können unterschiedlich effizient arbeiten und dadurch unterschiedlich viel Licht produzieren.

Wichtig beim Kauf

Achte auf die tatsächliche Leistungsaufnahme.

Modellbezeichnungen wie „1000W“, „2000W“ oder Angaben wie „HPS Equivalent“ entsprechen nicht zwangsläufig dem realen Stromverbrauch.

Bewertung: Sehr wichtig

Was bedeutet PPF?

PPF steht für:

Photosynthetic Photon Flux

PPF beschreibt die gesamte Menge an Photonen im photosynthetisch aktiven Bereich, die eine Lampe pro Sekunde erzeugt.

Die Einheit lautet:

µmol/s

Beispiel:

Eine Lampe besitzt einen PPF von:

850 µmol/s

Damit erzeugt sie insgesamt 850 Mikromol photosynthetisch aktive Photonen pro Sekunde.

PPF eignet sich gut, um die tatsächliche Lichtleistung verschiedener Growlampen miteinander zu vergleichen.

Warum ist PPF wichtiger als Watt?

Watt beschreibt, wie viel elektrische Leistung eine Lampe aufnimmt.

PPF beschreibt dagegen, wie viel Pflanzenlicht sie daraus erzeugt.

Eine effiziente Lampe kann deshalb bei gleicher Wattzahl einen höheren PPF erreichen als eine weniger effiziente Lampe.

Bewertung: Sehr wichtig

Was bedeutet die Effizienz in µmol/J?

Die Effizienz einer Growlampe wird häufig in:

µmol/J

angegeben.

Der Wert beschreibt, wie viele photosynthetisch aktive Photonen die Lampe pro eingesetzter Energiemenge erzeugt.

Beispiel:

Lampe A:

300 W bei 2,0 µmol/J

Lampe B:

300 W bei 2,8 µmol/J

Lampe B erzeugt bei gleicher Leistungsaufnahme deutlich mehr nutzbares Pflanzenlicht.

Je höher der µmol/J-Wert, desto effizienter arbeitet die Lampe.

Zusammenhang zwischen Watt, Effizienz und PPF

Vereinfacht gilt:

Leistung × Effizienz = PPF

Beispiel:

300 W × 2,8 µmol/J = etwa 840 µmol/s

Damit lassen sich Herstellerangaben teilweise auch auf Plausibilität prüfen.

Bewertung: Sehr wichtig

Was bedeutet PPFD?

PPFD steht für:

Photosynthetic Photon Flux Density

Während PPF beschreibt, wie viel Licht eine Lampe insgesamt erzeugt, zeigt PPFD, wie viel Licht tatsächlich auf einer bestimmten Fläche ankommt.

Die Einheit lautet:

µmol/m²/s

PPFD ist für die praktische Nutzung besonders wichtig, weil eine Lampe viel Licht erzeugen kann, dieses Licht aber nicht unbedingt gleichmäßig verteilt.

Bewertung: Sehr wichtig

Was ist eine PPFD-Map?

Eine PPFD-Map zeigt die gemessene Lichtintensität an verschiedenen Punkten einer beleuchteten Fläche.

Typischerweise werden Werte angegeben:

  • in der Mitte
  • an den Seiten
  • in den Ecken

Dadurch lässt sich erkennen, wie gleichmäßig eine Lampe ihre Fläche ausleuchtet.

Eine Lampe kann beispielsweise direkt unter der Mitte einen sehr hohen PPFD-Wert erreichen, während die Randbereiche deutlich weniger Licht erhalten.

Deshalb sollte nicht nur auf den höchsten PPFD-Wert geschaut werden.

Wichtiger ist:

Wie gleichmäßig wird die gesamte Fläche beleuchtet?

Bewertung: Sehr wichtig

Ausleuchtungsfläche: Passt die Lampe zur Growbox?

Hersteller geben häufig empfohlene Flächen an, beispielsweise:

  • 60 × 60 cm
  • 80 × 80 cm
  • 100 × 100 cm
  • 120 × 120 cm

Diese Angabe ist für die Kaufentscheidung sehr wichtig, da die Lampe zur Größe der Growbox passen muss.

Allerdings sind Herstellerangaben nicht immer direkt miteinander vergleichbar.

Eine bessere Einschätzung ergibt sich aus:

Ausleuchtungsfläche + PPF + PPFD-Map

Dadurch lässt sich besser beurteilen, ob eine Lampe tatsächlich ausreichend und gleichmäßig Licht auf der angegebenen Fläche verteilt.

Bewertung: Sehr wichtig

Welche Rolle spielt die Bauform?

Growlampen gibt es beispielsweise als:

  • LED-Boards
  • LED-Bars
  • mehrteilige Bar-Systeme
  • kompakte Leuchten

Die Bauform beeinflusst unter anderem die Lichtverteilung.

Eine großflächige Bar-Lampe kann beispielsweise Licht aus mehreren Positionen auf die Anbaufläche bringen. Dadurch kann die Ausleuchtung gleichmäßiger werden.

Die Bauform beeinflusst außerdem:

  • Platzbedarf
  • Abstand zur Growbox
  • Wärmeverteilung
  • Montage

Bewertung: Wichtig

Wie wichtig ist das Lichtspektrum?

Das Lichtspektrum beschreibt, welche Wellenlängen eine Growlampe erzeugt.

Bei modernen LED-Growlampen findet man häufig unterschiedliche Anteile von:

  • blauem Licht
  • grünem Licht
  • rotem Licht
  • Deep Red
  • Far Red

Viele Lampen werden als:

Full Spectrum

bezeichnet.

Das bedeutet grundsätzlich, dass ein relativ breites Spektrum erzeugt wird.

Allerdings ist „Full Spectrum“ kein einheitlicher Qualitätsstandard.

Zwei Full-Spectrum-Lampen können deutlich unterschiedliche Spektren besitzen.

Für einen Vergleich ist deshalb ein tatsächliches Spektrumdiagramm aussagekräftiger als die reine Bezeichnung „Full Spectrum“.

Bewertung: Wichtig

Was bedeutet die Farbtemperatur in Kelvin?

Die Farbtemperatur wird in:

Kelvin (K)

angegeben.

Sie beschreibt, wie warm oder kühl das Licht für das menschliche Auge wirkt.

Typische Werte sind:

  • 2.700 K = warmweiß
  • 3.000 K = warmweiß
  • 3.500 K = warm bis neutralweiß
  • 4.000 K = neutralweiß
  • 5.000 K = kaltweiß
  • 6.500 K = tageslichtähnlich

Je niedriger der Kelvin-Wert, desto wärmer und rötlicher wirkt das Licht.

Je höher der Wert, desto kühler und bläulicher erscheint es.

Was sagt Kelvin über eine Growlampe aus?

Kelvin kann einen groben Hinweis auf die spektrale Zusammensetzung geben.

Eine Lampe mit 3.000 K besitzt typischerweise einen stärkeren warmen beziehungsweise roten Anteil als eine Lampe mit 5.000 K.

Allerdings beschreibt Kelvin nicht das vollständige Spektrum einer Growlampe.

Zusätzliche rote oder tiefrote LEDs werden durch den Kelvin-Wert beispielsweise nicht vollständig abgebildet.

Deshalb gilt:

Kelvin ist ein nützlicher Orientierungswert, aber kein Ersatz für ein Spektrumdiagramm.

Bewertung: Wichtig

Was bedeutet Nennlichtstrom in Lumen?

Der Nennlichtstrom wird in:

Lumen (lm)

angegeben.

Lumen beschreibt, wie hell eine Lampe für das menschliche Auge wirkt.

Bei Haushaltslampen ist Lumen ein wichtiger Vergleichswert.

Bei Growlampen ist der Wert dagegen weniger aussagekräftig, weil Pflanzen Licht anders nutzen als Menschen.

Das menschliche Auge reagiert beispielsweise besonders empfindlich auf bestimmte sichtbare Wellenlängen.

Pflanzen reagieren dagegen stärker darauf, wie viele photosynthetisch aktive Photonen tatsächlich vorhanden sind.

Deshalb ist ein hoher Lumenwert nicht automatisch gleichbedeutend mit einer leistungsfähigen Growlampe.

Für Growlampen sind in der Regel aussagekräftiger:

  • PPF
  • PPFD
  • µmol/J
  • Spektrum

Lumen kann trotzdem als zusätzliche technische Angabe sinnvoll sein.

Bewertung: Wichtig

Wie wichtig ist die Dimmbarkeit?

Eine dimmbare Growlampe kann mit reduzierter Leistung betrieben werden.

Beispielsweise:

  • 25 %
  • 50 %
  • 75 %
  • 100 %

Dadurch lässt sich die Lichtleistung besser an unterschiedliche Anforderungen anpassen.

Eine reduzierte Leistung senkt in der Regel außerdem:

  • Stromverbrauch
  • Wärmeentwicklung
  • Lichtintensität

Gerade bei leistungsstärkeren Growlampen ist Dimmbarkeit deshalb ein nützliches Kaufkriterium.

Bewertung: Wichtig

Externer oder integrierter Treiber?

Der LED-Treiber versorgt die LEDs mit der benötigten elektrischen Energie.

Je nach Konstruktion befindet sich der Treiber:

  • direkt auf der Lampe
  • auf dem Rahmen
  • separat außerhalb der Lampe

Ein abnehmbarer beziehungsweise externer Treiber kann Vorteile haben, weil ein Teil der entstehenden Wärme außerhalb der Growbox platziert werden kann.

Ob das möglich ist, hängt von der jeweiligen Lampe und Kabellänge ab.

Bewertung: Wichtig

Wärmeentwicklung

Auch eine LED-Lampe wandelt nicht die gesamte elektrische Energie in Licht um.

Ein Teil wird als Wärme abgegeben.

Relevant sind dabei unter anderem:

  • Leistungsaufnahme
  • Effizienz
  • Kühlkörper
  • Oberfläche
  • Bauweise
  • Position des Treibers

Besonders in kleineren Growboxen kann die Wärmeentwicklung einen deutlichen Einfluss auf die Temperatur haben.

Bewertung: Wichtig

Passive oder aktive Kühlung?

Viele moderne LED-Growlampen verwenden passive Kühlung.

Dabei wird die Wärme über:

  • Aluminiumrahmen
  • Kühlkörper
  • große Oberflächen

abgeführt.

Andere Lampen besitzen aktive Lüfter.

Passive Kühlung bietet mehrere Vorteile:

  • keine Lüftergeräusche
  • keine beweglichen Teile
  • weniger mechanischer Verschleiß

Ein gut konstruiertes passives Kühlsystem ist deshalb bei Growlampen häufig vorteilhaft.

Bewertung: Wichtig

Wie wichtig sind die verbauten LEDs?

Viele Hersteller nennen die verwendeten LED-Chips.

Dabei werden häufig Hersteller wie Samsung, Osram oder andere Marken genannt.

Hochwertige LED-Chips können ein Hinweis auf eine gute technische Basis sein.

Allerdings sollte die LED-Marke niemals alleine zur Kaufentscheidung führen.

Entscheidend ist die Leistung des gesamten Systems.

Dazu gehören vor allem:

  • PPF
  • Effizienz
  • Lichtverteilung
  • Kühlung
  • Treiber
  • Konstruktion

Eine bekannte LED-Marke macht eine schlecht konstruierte Lampe nicht automatisch gut.

Bewertung: Wichtig

Wie wichtig ist die Lebensdauer?

Bei LED-Growlampen werden häufig Lebensdauern von beispielsweise:

50.000 Stunden

angegeben.

Das bedeutet nicht zwingend, dass die Lampe nach dieser Zeit plötzlich ausfällt.

LEDs verlieren über lange Betriebszeiten schrittweise an Lichtleistung.

Deshalb sollte die Lebensdauer immer zusammen mit weiteren Faktoren betrachtet werden:

  • Garantie
  • Qualität des Treibers
  • Kühlung
  • Verarbeitung
  • Ersatzteilversorgung

Bewertung: Wichtig

Was bedeutet die IP-Schutzklasse?

Die IP-Schutzart beschreibt, wie gut ein elektrisches Gerät gegen das Eindringen von:

  • Fremdkörpern beziehungsweise Staub
  • Wasser

geschützt ist.

Gerade in einer Umgebung mit erhöhter Luftfeuchtigkeit kann eine entsprechende Schutzklasse sinnvoll sein.

Die IP-Schutzklasse alleine sagt allerdings nichts über die Lichtleistung einer Growlampe aus.

Bewertung: Wichtig

Was ist wichtiger: Watt oder PPFD?

Beide Werte beantworten unterschiedliche Fragen.

Watt

zeigt, wie viel elektrische Leistung die Lampe benötigt.

PPFD

zeigt, wie viel Pflanzenlicht tatsächlich auf einer bestimmten Fläche ankommt.

Für die Stromkosten ist Watt entscheidend.

Für die Lichtversorgung der Pflanzen ist PPFD aussagekräftiger.

Ein sinnvoller Produktvergleich sollte deshalb mindestens folgende Werte berücksichtigen:

Watt + PPF + µmol/J + PPFD

Was ist wichtiger: PPF oder PPFD?

Auch diese Werte dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

PPF:
Wie viel Pflanzenlicht erzeugt die Lampe insgesamt?

PPFD:
Wie viel davon kommt auf einer bestimmten Fläche an?

Eine Lampe kann einen hohen PPF besitzen, aber das Licht schlecht verteilen.

Deshalb sind beide Angaben wichtig.

Welche fünf Werte sind für den Kauf besonders wichtig?

Wenn du nicht jede technische Angabe vergleichen möchtest, sind diese fünf Attribute am wichtigsten:

1. Leistungsaufnahme

Wie viel Strom benötigt die Lampe?

2. PPF

Wie viel Pflanzenlicht erzeugt sie insgesamt?

3. Effizienz

Wie viel Pflanzenlicht entsteht pro eingesetzter Energie?

4. PPFD und Lichtverteilung

Wie viel Licht erreicht tatsächlich die Fläche und wie gleichmäßig wird es verteilt?

5. Ausleuchtungsfläche

Passt die Lampe zur Größe der Growbox?

Diese fünf Angaben ermöglichen bereits einen guten Vergleich zwischen verschiedenen Growlampen.

Welche Angaben sollte man nicht isoliert betrachten?

Einige Angaben können hilfreich sein, sollten aber nicht alleine die Kaufentscheidung bestimmen.

Hohe Wattzahl

Mehr Watt bedeutet nicht automatisch eine effizientere oder bessere Growlampe.

„HPS Equivalent“

Eine angegebene Vergleichsleistung sagt wenig über die tatsächliche Lichtleistung aus.

Modellnamen

Eine Lampe mit „2000“ im Produktnamen verbraucht nicht zwangsläufig 2.000 Watt.

Maximaler PPFD-Wert

Ein sehr hoher Wert direkt unter der Mitte der Lampe sagt wenig über die Randbereiche aus.

Full Spectrum

Der Begriff alleine beschreibt weder Effizienz noch die genaue spektrale Verteilung.

Kelvin

Die Farbtemperatur gibt nur eine grobe Orientierung über die Lichtfarbe und ersetzt kein Spektrumdiagramm.

Lumen

Lumen beschreibt vor allem die Helligkeit aus Sicht des menschlichen Auges und ist für die Beurteilung von Pflanzenlicht weniger geeignet als PPF und PPFD.

Welche Attribute sollte man bei Growlampen vergleichen?

Für einen strukturierten Produktvergleich würde ich mindestens folgende Werte erfassen:

Attribut Beispiel
Leistungsaufnahme 300 W
PPF 840 µmol/s
Effizienz 2,8 µmol/J
empfohlene Fläche 80 × 80 cm
PPFD-Map vorhanden
dimmbar Ja
Spektrum Full Spectrum
Farbtemperatur 3.500 K
Nennlichtstrom 50.000 lm
Bauform LED-Bar
Abmessungen 80 × 60 × 5 cm
Treiber extern / integriert
Kühlung passiv
IP-Schutz IP65
Lebensdauer 50.000 Stunden
Garantie 5 Jahre
LED-Chips Hersteller / Typ

Die wichtigsten K.-o.-Kriterien beim Kauf

Leistungsaufnahme

Ohne tatsächliche Wattzahl lassen sich weder Stromverbrauch noch Effizienz sinnvoll beurteilen.

PPF

Ohne PPF ist schwer einzuschätzen, wie viel Pflanzenlicht die Lampe tatsächlich erzeugt.

Effizienz in µmol/J

Dieser Wert zeigt, wie effizient die Lampe elektrische Energie nutzt.

PPFD beziehungsweise Lichtverteilung

Eine Lampe sollte nicht nur viel Licht produzieren, sondern es auch sinnvoll auf der Fläche verteilen.

Ausleuchtungsfläche

Die Lampe muss zur Größe der Growbox passen.

Fehlen mehrere dieser Werte, wird ein objektiver Vergleich deutlich schwieriger.

Beim Kauf einer Growlampe sollte nicht einfach die Lampe mit der höchsten Wattzahl gewählt werden.

Entscheidend ist vielmehr:

Wie viel nutzbares Pflanzenlicht erzeugt die Lampe, wie effizient arbeitet sie und wie gleichmäßig verteilt sie dieses Licht auf der vorgesehenen Fläche?

Für einen Vergleich sind deshalb besonders wichtig:

Leistungsaufnahme, PPF, PPFD, Effizienz in µmol/J und Ausleuchtungsfläche.

Danach folgen Eigenschaften wie:

Spektrum, Farbtemperatur, Dimmbarkeit, Bauform, Wärmeentwicklung, Lebensdauer und Schutzklasse.

Lumen und Kelvin können zusätzliche Informationen liefern, sind aber deutlich weniger aussagekräftig als PPF, PPFD und Effizienz, wenn die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer Growlampe beurteilt werden soll.